Fettpott Start Gästebuch Infos Rundgang Gastronomie Events Intern
Das Haus wurde durch den Besitzer Johann  Peters wieder neu aufgebaut und trägt  seither die Jahreszahl 1725 am Giebel.  Als Johann Peters 1815 starb verkaufte  sein Sohn Heinrich im Jahre 1853 den  Fettpott an Theodor Post. Dieser, 1823 geboren, fertigte Holzschuhe  nach Maß - in Angermund “Klompe” oder auch “Klotsche” genannt.  Als Theodor Post 1903 starb, übernahm sein Sohn Johann Haus  und Hof. Er betrieb Handel mit Feinkost und war  außerdem Trichinenbeschauer. Dessen Sohn Johannes, der später infolge  eines Unglücksfalls starb, wurde 1905  geboren und hatte 4 Kinder. Einer, nämlich Theo Post, übernahm den  Fettpott und baute ihn zusammen mit  seiner Frau Gertrud ( Trude ) weiter aus  und vergrößerte ihn nach und nach. Als Theo Post 1992 verstarb, führte Gertrud Post  des “Büdchen” noch einige Jahre weiter und  verkaufte es schließlich. Doch der Fettpott besteht nun fast 500 Jahre und wird für die Angermunder auch in Zukunft als ein  Stück Erinnerung an die alte Freiheit und Stadt  erhalten bleiben.  Bilder und Textpassagen aus den Angermunder Jahrbüchern 1983/2002
Der Fettpott
Der “Fettpott” ist das Haus Angermunder  Straße 7, allgemein auch als   “Büdchen” bekannt.  Nun mag manch einer sagen, daß man  einen hübscheren Namen für eine  “Pommesbude” hätte nehmen können, aber  weit gefehlt - der  Name hat mit dem  Büdchen und den hier ausgegebenen  Pommes Frites nicht das geringste zu tun. Die Bezeichnung “Fettpott” stammt aus  dem Jahre 1525, so steht es an einer  Gedenkplatte die am Büdchen angebracht  ist. Auf dem Haus Angermunder Str. 7 findet  man am Giebel noch die Jahreszahl 1787, die auf die lange  Vergangenheit des Hauses hinweist. Dieses Haus war bis 1880 das einzige  Haus außerhalb der Freiheit Angermund  und wurde “Am Fettpott” genannt. Es wird berichtet, daß Anfang des 17.  Jahrhunderts hier ein Köttergut angesiedelt  war und die Bürger damals Fette, Öle,  Butter, Käse und andere Dinge dort kaufen  konnten. Im 18. Jahrhundert bestand dort auch eine Rotgerberei. Das  Wasser der Anger lief rund um das Haus und Hof, denn zur  Gerbung benötigte man Pflanzenstoffe wie Eichen- und  Fichtenrinde, die im Wasser zu verarbeiten waren.  Auch der Fettpott wurde von den Kriegswirren der Geschichte nicht  verschont. So vernichtet 1784 ein Brand das Haus.
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