Herkunft Angerbach und Rosenstadt
Herkunft
Die Rosenstadt Angermund ist der nördlichste und flächengrößte Stadtteil von Düsseldorf und liegt auf halber Strecke zwischen Düsseldorf und Duisburg. Damit ist Angermund die grüne Lunge von  Düsseldorf und ein begehrtes  Naherholungsgebiet nicht nur für die gestressten Düsseldorfer.  Den Beinamen Rosenstadt erhielt Angermund durch die  ausgedehnten Rosenfelder an den Stadträndern. Der Besucher  kann Rosen direkt beim Erzeuger kaufen - und selbstverständlich  auch noch einiges mehr an Koniferen und Blumen.  Seinen Namen hat Angermund vom  “Angerbach”, kurz Anger genannt. Die  Geschichte der Region ist mit dem  Angerbach stark verknüpft, so manche  Mühle wurde von der Anger angetrieben.  Noch heute sind die Angermühle, die  Auermühle oder auch die Hofermühle bekannt.  Auch die erste vollmechanische  Baumwollspinnerei des Kontinents wurde  an der Anger betrieben und ist auch heute  noch als Rheinisches Industriemuseum Textilfabrik  Cromfort einen Besuch wert.  Der Angerbach, auch kurz Anger, ist ein etwa 35,8 km langer  rechtsrheinischer Zufluss zum Niederrhein. Sie entspringt im  Wülfrather Stadtteich, fließt vorbei an den Kalksteinbrüchen und  windet sich dann durch die leicht hügelige Landschaft. Bei  Heiligenhaus wird das Angertal enger und eine beeindruckende  
Auenlandschaft bietet sich für einen  ausgedehnten Spaziergang an warmen  Sommertagen an. Die klare Luft und das  satte Grün werden jeden Besucher  begeistern. ( Schauen Sie in unsere  Galerie ).  Bei Lintorf trifft sie schließlich auf die  niederrheinische Niederterrasse und fließt von dort mit geringem  Gefälle durch den Kalkumer Forst an Angermund vorbei bis zur  Mündung in den Rhein bei Duisburg-Angerhausen.  Auch Ritter waren an der Anger nicht  unbekannt.  Haus Anger, welches heute  landwirtschaftlich genutzt wird, war bereits 1153 als Sitz eines Ritters Hartwig genannt  und wurde bereits im Mittelalter mehrfach  als Rittersitz erwähnt. Auch die ehemalige Wasserburg “Haus zum  Haus” in Ratingen wurde sehr schön restauriert. Dort kann man  heute z.B. auch ein “Rittermahl” zu sich nehmen und sich einen  Abend als Ritter fühlen.  Die anliegenden Orte der Anger werden auch heute noch als  Angerland-Gemeinden bezeichnet, was auf die Bedeutung der  Anger bis in die heutige Zeit schließen läßt. Mancher meint, dass in Angermund die Uhren etwas anders gehen.  Tatsächlich besitzt Angermund ein eigenes Flair und ein  ausgeprägtes Eigenleben - was nicht zuletzt an der  liebenswürdigen Eigentümlichkeit ablesbar ist, dass dort alle  Straßenschilder aus Holz geschnitzt sind. Im Zuge der Eingemeindung wurde Angermund 1975 der  Landeshauptstadt Düsseldorf zugesprochen.
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