Historie
Historie
Nördlich der Burg hatte sich schon früh eine Siedlung für die Hörigen und Pächter der Burgherrn, Burgleute und Handwerker entwickelt. Auch eine Wassermühle wurde schon im frühen Mittelalter betrieben. Die Angermunder waren frei von Abgaben an den Landesherren. Die Freiheit wurde 1423 erstmals in einer Urkunde erwähnt. Es war ein Mittelding aus Honschaft und Stadt ohne Stadtmauer, aber mit Graben und dichtem, dornigen Hecken als Umfriedung. Der Ort bestand nur aus dem Steinweg, dem nördlichen Teil der heutigen Graf-Engelbert- Straße und dem Sandweg südlich davon,  als Verbindung vom Schloss zum Ort. Vom 15. bis 18. Jahrhundert litt Angermund sehr unter Kriegswirren, Plünderungen, Einquartierungen und Kontribution durchziehender Truppen und Söldner. 1632 wurde die St. Georgs Schlosskapelle von holländischen Truppen in Brand gesetzt. Erst 1660 erhielt Angermund eine eigene Kirche. Die Trennung von der Kalkumer Mutterkirche erfolgte im Jahre 1703 Textauszüge aus der Stadtteilzeitung Nordbote, Ausgabe 16, September 2010, Namensherkunft Anger:   (Quelle: Wikipedia ) Der Begriff Anger (mhd. anger, ahd. angar) bezeichnet ein grasbewachsenes Land oder einen Dorfplatz in Gemeinbesitz, der von allen Bewohnern der Stadt oder des Dorfes genutzt werden konnte (Allmende). Oft war der Anger zentral zwischen zwei weiter auseinanderliegenden Häuserreihen angelegt. Diese für Südosteuropa und das östliche Mitteleuropa typische Siedlungsform deutscher Kolonisten bezeichnet man auch als Angerdorf. Ist der Anger nur von einer Seite her zugänglich, spricht man auch von einem Sackanger. Auf dem Anger wurde z. B. das Vieh über Nacht gehütet, daher auch
der Begriff Hutanger (ein Anger, der „zur Hut“, zum Hüten, benutzt wird). Daneben diente er auch als Futterplatz für die Tiere Durchreisender. Im Unterschied zu dieser Nutzfläche wurde die gemeinschaftliche Abdeck-Nutzfläche eines Dorfes als Schindanger bezeichnet. Heute sind Anger häufig als Parkanlagen ausgebaut. Im Jahre 1975 wurde Angermund nach langen vorhergegangenen Querelen zwischen Duisburg und Düsseldorf der Stadt Düsseldorf zugeschlagen - mit dem Novum dass die Telefonvorwahl bis heute die von Duisburg ist. Eine weitere Option, nämlich eine eigene Gemeinde Angerland zu gründen wurde zwar heiß diskutiert, letztendlich aber dann wieder verworfen. Im Zuge der Eingemeindung mußte auch die ehemalige “Duisburger Straße” in “Rahmer Straße” umbenannt werden, um Verwechslungen mit einer gleichnamigen Straße in Düsseldorf zu vermeiden. 1988 feiert Angermund den 800. Jahrestag der ersten urkundlichen Erwähnung mit einem großen Stadtfest. Noch heute befindet sich am südlichen Ortskern von Angermund die Burg Angermund, genannt Kellnerei, eine aus dem 13. Jahrhundert stammende, teilweise noch gut erhaltene Wasserburg. Sie war die nördlichste Bastion des Grafen von Berg und Sitz eines bergischen Kellners, dem die wirtschaftliche Verwaltung der umliegenden Güter oblag. Die Burganlage geht auf eine Staufische Gründung aus den Jahren 1167-1191 zurück. Mitte des 14. Jahrhunderts war die Burg Sitz des Bergischen Amtes Angermund. 1635 wurde der Torbau errichtet und 1780 das Herrenhaus. Von 1982 bis 1985 wurde die Burg zur Wohnanlage umgebaut. mehr lesen...
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