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An der alten Wolffschen Mühle, ein  weiterer Haltepunkt, berichtete Ferdi Wolff  wie seine Vorfahren an die alte Mühle  kamen und welche Baumaßnahmen in der  nächsten Zeit anliegen. Er erzählte von den Zerstörungen der  Mühle und der Brücke während des Krieges  und vom wideraufbau.  Der nächste Halt war die “schönste Brücke Angermunds”. Es wurde erzählt warum  diese Brücke gebaut wurde, über die  Begradigung der Anger und die  Überschwemmungen in früheren Jahren.  Weiter ging es zur  Kirche. Hier wurde die Entstehung der  Kirche St. Agnes erklärt und wie  Angermund eine Gemeinde wurde. So  erstaunte es die Leute, daß in früheren  Jahren die Toten noch neben der Kirche,  und später sogar in der Kirche, bestattet  wurden. Auch die evanglische Gemeinde  blieb nicht unerwähnt.  Die Tour endete vor dem Bürgerhaus.  Auch der Regen ließ nun - als wenn er es  gewußt hätte, langsam nach. Herr Sigmar Scholz, Vorstand des  Angermunder Kulturkreises, wartete  bereits, genau wie  ein Stand mit  gebratenen Äpfel  und einem kleinen Schnaps, auf die  durchnässten Besucher. Herr Scholz erzählte die Geschichte des  Bürgerhauses und wie der Angermunder  Kulturkreis an das Gebäude kam.  Es war ein schöner Abend, der für mich und meine Frau im  Restaurant Mediterran bei einem wunderbaren Abendessen endete.  Bleibt zu hoffen, daß die beiden Nachtwächter den Zustrom an  interessierten Menschen, die sich auch von strömendem Regen  nicht davon abhalten ließen dieser Tour zu folgen, zum Anlass  nehmen diese Tour auch im kommenden Jahr zu widerholen und  die Nachtwächtertour sich dann tatsächlich zu einer Tradition in  Angermund entwickelt.  Vielen Dank, ihr zwei, das war witzig, interessant und kurzweilig.  Wir freuen uns auf die nächste Tour mit Euch, möglichst ohne  Regen...
Nachtwächtertour
Langsam wird es zur Tradition in Angermund - denn bereits zum  vierten mal in Folge fand in diesem Jahr die Nachtwächtertour mit  Ferdinand Wolff und  Dr. Georg Hillenbrand statt.  Die beiden kundigen Heimatführer, beide in den passenden  Nachtwächterkostümen des Mittelalters  gekleidet, führen interessierte Besucher  durch den Ort, verkünden die Zeit (”Liebe  Leute lasst Euch sagen, die Uhr hat 8  geschlagen” ) - und  berichten dabei von  allerlei Schrecklicken, Interessanten und  Erheiternde Anekdoten.  Dabei sind immer wechselnde  Überraschungsgäste die diese Tour  bereichern. In diesem Jahr waren 3 Hornbläser dabei, die an jedem  Haltepunkt ein passendes Werk bliesen.  Beginn der nächtlichen Exkursion war um 19:11 Uhr - und  pünktlich um 19:00 begann es wie aus Eimern zu regnen. Doch  über 50 Leute ließen sich von davon nicht abschrecken und folgten  den Heimatführern bei ihrer nächtlichen Tour.  Die Tour begann an der Kellnerei. Dr.  Hillenbrand erzählte anschaulich die  Entstehung der Burg, die mit Angermund  einherging, vom Erhalt der Stadtrechte und  von Folter und Hexenverbrennung in der  alten Burg.  Dann ging es  weiter zu der Stelle, wo in früheren Zeiten  eine Schmiede stand. Anschaulich wurde  von den beiden Heimatführern erklärt  warum diese Schmiede ausgerechnet hier  stand, und dabei auch die Herkunft der  “Kupfergasse”, der frühere Name der Graf-  Engelbert-Straße, erklärt. Eine Station weiter wartete der Hoppediz  auf die Besucher. Eigentlich erwacht er ja  erst am 11.11. - doch er unterbrach seinen  Schlaf um den Leuten in einer  mitreißenden Rede mitzuteilen, woher der  Name Hoppediz stammt und was die Figur  bewirkt.  Weiter ging es zur  Feuerwache. Hier berichteten  Feuerwehrleute von der Entstehung der  freiwilligen Feuerwehr Angermund und von  historischen Bränden. Es wurden alte  Feuerwehruniformen und historisches  Material gezeigt und auch die alte  Feuerspritze stand vor der Feuerwache.
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