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Tischler und Tüftler  Eigentlich wollte der 49-Jährige 2004 ein Boot bauen und bekam  dadurch den Anstoß zum Tüfteln. „Ich interessiere mich schon  lange für CNC-Technik und wollte eine Maschine bauen, die so  einfach und flexibel ist, dass sie vor allem in kleineren und  mittleren Betrieben sinnvoll genutzt werden kann“, so Schneeloch.  Nach fünf Jahren Tüftelei meldete er seine  Erfindung zum Patent. CNC-Modular nennt  Michael Schneeloch seine Erfindung. „Die  Hobelbank hat ausgedient. Wenn ich nicht  gerade mit der CNC Modular fräse oder  bohre, nutze ich den Tisch auch als  Arbeitsfläche.“ Ihren ersten großen Auftritt  hatte die Erfindung Anfang 2011 auf der  Handwerksmesse in München. In  Kooperation mit einem Maschinenhersteller  soll sich die Maschine zu einem wichtigen  Standbein entwickeln. Seine Tischlerei will Schneeloch auf keinen Fall aufgeben: „Die  Tischlerei ist für mich Leidenschaft – und sie hilft mir dabei, meine  CNC-Maschine praxisbezogen weiter zu entwickeln.“ Artikel- und Bildfreigabe mit freundlicher Genehmigung von Norbert Opfermann
Der Schildermacher von Angermund Artikel aus ReadersEdition, von Norbert Opfermann
Der nördlichste Düsseldorfer Stadtteil Angermund besitzt ein  eigenes Flair - was nicht zuletzt an der liebenswürdigen  Eigentümlichkeit ablesbar ist, dass dort alle Straßenschilder aus  Holz sind. Ich habe den Schildermacher von Angermund besucht,  den Tischlermeister Michael Schneeloch. Ich treffe Michael Schneeloch in seiner  Werkstatt in Ratingen. Auf dem  Werkstatttisch ist gerade ein neues  Straßenschild in Arbeit. Typisch für alle  Straßenschilder ist die geschnitzte Rose.  Aus Kostengründen hätte die Stadt  Düsseldorf nach der Eingemeindung 1975  diese Schilder gern gegen die üblichen  Metallschilder ausgetauscht, doch die  Vertreter der Stadt Angermund haben die  Erhaltung der Holzschilder in den  Eingemeindungsbedingungen festschreiben  lassen. Ich bin gespannt, wie ein solches Schild  entsteht und erlebe gleich eine Überraschung: Nicht mit dem  Schnitzmesser arbeitet Michael Schneeloch, sondern die  Buchstaben werden von einer kleinen CNC-Maschine ausgefräst, die  Schneeloch übrigens selbst entwickelt hat. Nur die Feinheiten  werden noch mit dem Schnitzmesser ausgearbeitet. 
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