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Die heutige innere Gestaltung erhielt die Kirche im  Jahre 1967.   Die Altäre und die Kanzel wurden abgebaut, Fußboden  und Kirchenbänke erneuert, Die Kreuzwegbilder des  Kirchenmalers Heinrich Nüttgens wurden gegen  moderne Bronzekreuzwegstationen ausgetauscht.  Da im Laufe der Jahre Feuchtigkeit durch  die Außenmauern gedrungen war, erfolgte  1995 zunächst eine Sanierung der  Außenmauern und des Daches, der sich im  Jahre 1996 eine völlige Renovierung des  Innenraumes anschloss.   Nun wurde auch wieder die modernen  Bronzekreuzwegstationen gegen gegen den  Nüttgens Kreuzweg ausgetauscht, das alte Altarkreuz fand einen Platz an einem Pfeiler des Turmes.  Damit die Kirche auch tagsüber, außerhalb der Gottesdienste,  geöffnet bleiben konnte, wurde der  Turmraum durch  ein Gitter vom  Kirchenschiff  getrennt. Die Orgel wurde  1933 von dem  Orgelbauer Johannes Klaist (Bonn) erbaut.    Das Kegelladen-Instrument hat 46 Register auf drei Manualen und  Pedal. Die Spiel- und Registertrakturen sind elektrisch.  Im Jahre 1997 konnte das 300-jährige Kirchweihfest in der  renovierten Kirche gefeiert werden.  Mehr über St. Agnes finden Sie hier.
Kirche St. Agnes
Nachweislich gab es bei der Burg  Angermund eine Georgskapelle  (wahrscheinlich bereits um das Jahr 1000),  die 1632 während des 30-jährigen Krieges  von Soldaten zerstört wurde. Bis dahin gehörte Angermund zum  Pfarrbezirk Kalkum.   Herzog Wolfgang Wilhelm von Berg stellte ein  Grundstück zur Errichtung einer neuen Kapelle zur  Verfügung. 1646 waren die Außenmauern fertig, 1651  stand der Rohbau. 1658 fand der erste Gottesdienst in  der neuen Kapelle statt. Am 9. August 1697 war  schließlich die offizielle Weihe. Kirchenpatronin war die  Heilige St. Agnes. 1703 wurde Angermund  selbstständige Pfarrei. Da Angermund über keinen eigenen  Friedhof verfügte, wurden alle  Verstorbenen auf dem Friedhof von Kalkum  bestattet. 1686 erlaubte der Pfarrer von Kalkum den  Angermundern eigene Beerdigungen  vorzunehmen. Diese fanden auf dem  Gelände rings um den Kirchplatz statt, und als dieser Platz bald  nicht mehr ausreichte, wurden die Verstorbenen unter dem  Fußboden der Kirche bestattet. 1784 wurde dieses untersagt. In den Jahren 1871 bis 1873 ist die  dreischiffige Hallenkirche, die durch einen  Brand 1669 schwer beschädigt und bis zum  Jahre 1697 wieder hergestellt wurde, von  dem Architekten August Lange aus Köln in  eine neuromanische Basilika umgebaut  worden. Die Kriegsschäden wurden unter Architekt Theo Scholten 1953/54 beseitigt.
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