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Gut Groß-Winkelhausen ist ein mittelalterlicher Rittersitz am  nördlichen Stadtrand von Angermund. Das  Gut gehört wie Gut Kesselsberg, die  Sandmühle, das Haus Böckum, der  Steinhof, das Haus Remberg, der Biegerhof  und das Haus Angerort zu einer Reihe von  mittelalterlichen Burgen, Wasserschlössern  und Gutshöfen direkt am oder in der Nähe  des Angerbachs. Manch einer wird denken, daß weder die Hubertuskapelle noch Groß-  Winkelhausen zu Angermund gehört. Die Hubertuskapelle gehört auch zum  Kirchspiel Wittlaer - aber eben nicht zum Stadtteil Wittlaer. Die Grenze  zwischen den Stadtteilen ist seit 1975 die Trasse der U79, westlich von Groß-  Winkelhausen. Damit sind sowohl die Hubertuskapelle als auch Groß-  Winkelhausen Angermund zuzuordnen.  Anderslautende Eintragungen des Institut für Denkmalpflege der Stadt  Düsseldorf und dem Rheinische Amt für Denkmalpflege sind falsch und  werden demnächst korrigert. Der Rittersitz wird erstmalig im 12. Jahrhundert erwähnt. Im Jahr  1271 wird ein Johann de Zeppenheim als Herr zu Winkelhausen  genannt. Sein Siegel zeigt ein Teerfackeleisen. 1288 und 1290  erscheint Ludolf de Winkelhausen als Besitzer des Rittersitzes. 1456  wohnte Ritter Hermann von Winkelhausen auf der Burganlage. Er  hatte zwei Söhne, Ludger und Johann, von denen ersterer 1486  Besitzer von Winkelhausen war. Ludger erbte auch Schloss Kalkum   und verlagerte den Familienhauptsitz dorthin, so dass Schloss  Kalkum zeitweilig auch Haus Winkelhausen genannt wurde. 1634  erscheint ein Johann Wilhelm Freiherr von Winkelhausen als  Besitzer von Winkelhausen. Er war Amtmann zu Düsseldorf. 
1651 unternahmen die Brandenburger im Krieg gegen Ludwig XIV.  von Frankreich einen Streifzug nach Winkelhausen. Das feste Haus  Groß-Winkelhausen wurde dabei schwer beschädigt.  Als 1667 Johann Wilhelm von Winkelhausen starb, erbte seine  Tochter Johanna Maria Theresia das Haus sowie die dazugehörigen  Güter, unter anderem auch die Sandmühle und die Ölmühle. 1655  hatte sie Arnold Freiherr von Wachtendonk geheiratet, der nach  dem Tod des Schwiegervaters auf Groß-Winkelhausen einzog. In Kämpfen 1689 und 1690 erhielt  Winkelhausen eine Besatzung von 70 Reitern  und 100 Fußsoldaten. Als sie abzogen, hatte  die Burg so schwer gelitten, dass der Landtag  eine Entschädigungssumme von 600  Reichstalern bewilligte. Auch die Schäden  durch die Franzosenbesatzungen in dem  Ersten Schlesischen Krieg 1741 waren enorm.  Sie wurden mit 16.481 Reichstalern  angesetzt. Da die von Winkelhausen 1734 ausstarben,  gelangte Groß-Winkelhausen zusammen mit anderen Gütern über  die Ehe einer Nichte des Johann Wilhelm an die Herren von  Hatzfeld. Seit 1909 wird das Gut von der Familie Sonnen  bewirtschaftet, seit 2002 von Karl und Ursula Sonnen.  Quelle: Wikipedia Rittersitz Groß-Winkelhausen Bilder: Udo und Joan Fugel
Gut Groß-Winkelhausen
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